Tiere in unserer Show

Im 12. Ravensburger Weihnachtscircus erleben Sie eine Show mit Schlitten-Hunden sowie einige unserer berühmten Pferdedressuren. Normalerweise leben und trainieren unsere Pferde auf dem eigenen Hof im Allgäu. Hier stehen geräumige Freiflächen sowie moderne Stallungen zur Verfügung. In Ravensburg sind unsere Pferde in gut temperierten, mobilen Stallungen mit Außenpaddock untergebracht.

HUSKYS UND SAMOJEDENHUNDE

Der Siberian Husky ist eine Hunderasse mit großer Agilität und Ausdauer. Wer einmal ein Schlittenhunderennen gesehen hat, weiß, dass Siberian Huskys Rudeltiere sind und nicht einzeln gehalten werden dürfen. Für eine artgerechte Haltung sollte ein Hundebesitzer idealerweise Energie für mindestens zwei dieser wunderbaren Tiere aufbringen, die in ihrem Wesen und Aussehen noch eine gewisse Ähnlichkeit zum Wolf behalten haben. Daher ist der Einsatz im Rudel und in der zeitaufwändigen Showarbeit ideal. Der Siberian Husky ist der kleinste, aber schnellste reinrassige Schlittenhund. Er ist in der Lage eine Last zu ziehen, die das Neunfache seines Körpergewichtes beträgt.

Bei dem Samojedenhund, auch bekannt unter der Bezeichnung Samoiedskaïa Sabaka oder Samojedenspitz, handelt es sich um einen mittelgroßen Hund aus dem Norden. Verwandt ist er mit dem Spitz, und nicht selten wird er auch mit dem weißen Wolfs- oder Großspitz verwechselt. Häufiger jedoch finden Verwechslungen mit dem  Siberian Husky statt, obwohl sich dieser eindeutig durch sein graues Fell sowie die blauen Augen vom Samojeden unterscheidet. Übrigens können diese Hunde etwa 95 Kilometer am Stück zurücklegen, ohne zu fressen.

VOLLBLUTARABER

Das Arabische Vollblut ist die rein gezogene Form des Arabischen Pferdes. Ausgeprägte Merkmale sind sein kleiner und eleganter Kopf sowie der charakteristisch hohe Schweifansatz. Eine Besonderheit ist auch die Anzahl der Wirbel: Der Vollblutaraber besitzt 17 Rippen während andere Pferderassen 18 Rippen aufweisen. Das Stockmaß liegt zwischen 140 cm und 158 cm. Vollblutaraber stehen im Ruf sensibel, menschenbezogen und lebhaft zu sein. Durch diese Eigenschaften sind diese Pferde prädestiniert für die Showarbeit.

ANDALUSIER (PRE)

Historisch rührt die Bezeichnung Andalusier daher, dass im Mittelalter der gesamte muslimische Teil der Pyrenäenhalbinsel Al-Andalus genannt wurde. Die Herkunftsbezeichnung ist also grundsätzlich nicht auf die heutige Region Andalusien beschränkt. Die Zucht des Pura Raza Española wird in Spanien außerordentlich streng gehandhabt. Das Zuchtbuch wird sogar vom Verteidigungsministerium verwaltet. Der edle Kopf weist ein gerades Profil auf, der Hals ist kräftig aufgesetzt und der Rücken ist eher kurz. Der Andalusier zeigt eine besondere Eignung zur Hohen Schule und für die Dressur im Allgemeinen.

CLASSIC-PONY

Das Deutsche Classic-Pony wird seit 1965 unter Einbeziehung amerikanischer Classic-Ponys gezüchtet. Ein typisches Markenzeichen ist der kleine und sehr edle Kopf sowie die langen und schlanken Beine, dadurch sieht es wie ein Vollblüter im Mini-Format aus. Das Classic-Pony verfügt über viel Gangvermögen und ein elegantes Auftreten. Seine Größe reicht bis ca. 112 cm. Intelligenz, hohe Lernbereitschaft und Vielseitigkeit sind ausgeprägte Charakterzüge dieser kleinen Pferde und machen sie zu einem idealen Partner in der Showarbeit.

WELSH-PONY

Das Welsh-Pony entstand durch die Kreuzung des Welsh-Mountain mit Englischen Vollblütern und ist etwas mehr ein Reitponytyp als das Welsh-Mountain. Das Welsh-Pony ist sehr zierlich, freundlich, intelligent, mutig, gutmütig, energisch sowie gehfreudig. Es hat einen edlen, anmutigen Kopf, einen schönen langen Hals, einen leicht geschwungenen Rücken, eine melonenförmige Kruppe und kräftige, trockene Gliedmaße. Welsh-Ponys verfügen über ausgezeichnete Grundgangarten und ein hervorragendes Springvermögen.

LUSITANO

Der Lusitano ist eine portugiesische Pferderasse, welche im Barocktyp steht.  Ein mittelgroßes Pferd von 155 bis 165 cm Stockmaß in abgerundeter Quadratform, oft mit leicht konvexem oder geradem Profil auch Ramskopf genannt. Diese Rasse ist eng mit dem Andalusier und dem Berber verwandt und wird bereits seit Beginn des 18. Jahrhunderts gezüchtet. Berühmt als mutige und wendige Stierkampfpferde und inzwischen international im Dressursport etabliert, sind diese Rassepferde auch sehr zuverlässige Partner für die Dressur- und Showarbeit.

Änderungen sind nicht beabsichtigt, müssen aber vorbehalten bleiben!

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